Neuigkeiten von detranz

Holz stand im Zentrum des zweiten Denklabors. Bedeutende Mengen Holz werden exportiert und importiert. Diese Tatsache lässt erwarten, dass eine verstärke Nutzung von Holz aus der Schweiz zur Reduktion von Transporten beitragen würde. Und tatsächlich: Mit der Verwendung von Schweizer Holz kann die Transportleistung deutlich reduziert werden. Während importiertes Holz zwischen 300 und 400 km zurücklegt, fallen für die Verarbeitung von Schweizer Holz nur Transportdistanzen von 80km bis 100km an. Noch höher ist das Einsparpotenzial, wenn nur regionale Rohstoffe verwendet werden, die direkt vor Ort verarbeitet werden.

Nachfolgend stellen wir die Zusammenfasung der Ergebnisse des Denklabors sowie die Präsentation unserer Referenten zur Verfügung:
» Zusammenfassung der Ergebnisse des Denklabors
» Präsentation 1 - Bauen mit Holz aus der REgion - eine Chance für die Vermeidung von Transporten?
» Präsentation 2 - Projekt HOLZCLUSTER
» Präsentation 3 - 100 Prozent Schweizer Holz: die Vision und der Weg dazu
» Präsentation 4 - Holztransprote bei Schilliger Holz
» Präsentation 5 - Vom Rohstoff zum Bauwerk - Ferienheim Büttenhardt

Am 27. Januar 2016 hat detranz das erste Atelier durchgeführt, um innovative Geschäftsideen im Bereich Transporteffizienz, regionale Wertschöpfungsketten, 3D-Drucker und Co" zu entwickeln. Am Atelier wurden drei innovative Geschäftsmodelle vorgestellt:
  • Eine bedarfsabhängige Schuhproduktion, die auf lokale Vorleistungen wie z.B. Urner Schafwolle zurückgreift.
  • Ein Fahrrad-Hausliefer- und Abholdienst für Personen, die ihre Besorgungen nicht mehr selber erledigen können.
  • Holzbasierte Wellnesseinrichtungen und Abonnements für den Holzbedarf der Wärmeanlagen mit Rohstoffen, die in der Region gewonnen werden.
Die Geschäftsideen wurden anschliessend in Kleingruppen mit dem Business Model Canvas zu konkreten Geschäftsmodellen weiterentwickelt.